|
Das Urvertrauen eines Menschen entsteht durch das Vertrauen in die eigene Person, das Selbstvertrauen. Dieses Selbstwertgefühl ist nicht angeboren, es muss erlernt werden. Wer es nicht ausreichend erlernt der leidet mit der Zeit an mangelndem Selbstwertgefühlen.
Durch gute sachliche Gespräche mit den Mitmenschen wird das innerste Selbstwertgefühl geformt, es ist bei jedem Menschen anders, kein Mensch ist hier mit anderen Menschen vergleichbar, sozusagen die persönliche individuelle Note eines Menschen. Jeder Mensch erkennt hier seine persönlichen Stärken und Schwächen, er kann hier lernen Sie anzunehmen und sie in sein Leben einzubringen, indem er das was er Besser kann mehr hervorbringt und da wo seine Schwächen liegen er sich zurücknimmt. Hier entsteht das persönliche Urvertrauen in sich Selbst. Man kann sich auf sich selbst Verlassen, seine Fähigkeiten ausprobieren und so immer mehr seine eigenen Stärken ausbauen.
Das eigene Urvertrauen ist Bedingung um die persönliche Identität zu finden und zu erlangen. Hier kann man alle Bereiche seines eigenes Leben so akzeptieren wie sie sind, sowohl die Stärken wie auch die Schwächen. Die eigene Identität ist der rote Faden im persönlichem Leben, er gibt Sicherheit in dem was man Verspürt tun zu wollen. Im einem guten und gesunden Urvertrauen findet man innere Einheit mit dem persönlichen Sein. Hier kann kein anderes Lebewesen etwas verändern, man fühlt sich bei Kritik nicht angegriffen oder beleidigt, man ist hier Standfest in sich Selbst. Man kann so seine volle persönliche schöpferische Kraft und Leistung erbringen die im tiefsten inneren eines jeden Menschen liegt. Der Weg dort hin muss jeder Mensch selbst finden, es gibt keine vorgeschriebenen Wege oder Patentlösungen.

Leider gibt es viele Menschen die Angst vor diesem Weg haben, denn es könnten ja Dinge aus dem eigenen Seelenleben hervorkommen, mit denen man nicht zurrecht kommt. Ebenso gibt es die Angst, sich vor seinen Mitmenschen seelisch entblösen zu mussen, zum Beispiel wenn man seine eigenen Schwächen zugeben muss, eine Sache, die gerade in der heutigen Gesellschaft und im Berufsleben sehr unangenehm ist. Lieber gehen viele lieber nicht diesen Weg.
Je weniger Urvertrauen ein Mensch in sich Selbst hat, um so mehr wird er sich selbst gegenüber Selbstkritisch. Er hinterfragt seine Handlungen, Gedanken und Gefühle. Es entstehen mehr und mehr Zweifel ob man von seinen Mitmenschen ernstgenommen und angenommen wird, Ängste ob man wirklich alles Richtig macht und letztendlich negative Gefühle sich selbst gegenüber, man Martert sich selbst.

|